die Apel'sche lehre wartet genau auf diese antwort, wobei ich mich nur zum teil in ihren haenden spielen wuerde: jede handlung geht immer wesentlich, dass heisst, unermesslich zu weit in hinsicht auf seinen unwesentlichen argumentativen teil, das was zielstrebig, apprioristich, sich rechtfertigend weggeschwaetz werden kann. one always argues, in the act of arguing, past something, also an einem etwas vorbei, das aber nie beruehrt werden kann, sei es immer so knapp, man bleibt bloss daneben. Sonst haetten wir keine ahnung wie weit man gehen kann. sich am ziel zu sein vorkommen... man tauesche sich zu leicht darueber...man luegt indem man die wahrheit sagt..dazu brauchen wir so eine lehre, wenn ueberhaupt...um sich was gemeinsames, warmes, intersubjektives zu erzeugen...
Tuesday, December 25, 2007
Thursday, December 20, 2007
Leiden ist eine sprache. Wie jede andere bedarf sie einer entwicklungsphase um gestalt zu nehmen sich einem gegenueber (der auch sich selbst sein kann) zu behaupten/mitzuteilen, dass heisst, sich so zu gebaerden dass man durch diese gestik mitleid erregt durch das genauso erlernte deutung dieser gestik. Ne souffre pas qui veut. la souffrace doit ĂȘtre apprise. Christus sei einer der musterhaftesten ausbilder des leidens. Er gibt sich selbst als beispiel dafuer. er tut wesentlich nichts anderes. leiden ist himmlische macht. wer leidet sei schon bei gott gut aufgehoben. deshalb sind leiden und mitleiden objekte. eine positive abschaetzung des leidens sei vorausgegangen. bei den vorchristlichen kulturen sheint Leiden gar nicht erwaehnt zu sein ausser im etwas poetischen zusammenhange mit der (geschlechlichen?) liebe. Man muesste nicht unbedingt hart gegen sich selbst um nicht mehr zu leiden zu muessen oder nur so insofern sich dieser gestik entwohnen oder sie untersagen. die menschen haben das leiden erlernt. der trieb zu leiden als selbst-auesserung, -behauptung, -bekentniss. ein durchaus moralisches benehmen. der der nicht mehr leidet habe eine erhabene stufe des aussermoralischen erreicht. er hat seine leiblische einsamkeit umarmt.
Wednesday, December 12, 2007
Die hoeheren philosophien als schrifstellerei : die welt von einem standpunkt der machtlosigkeit aus gesehen. sonst nichts? Der machthaber weiss gar nichts mit den verschidenen philosophien anzufangen, sei es auch possesive individualism, den er gar nicht erntshaft vertreten konnte ohne einen wesentlichen teil seiner kredit einzubuessen, er braucht eine ganz andere art von kenntnissen um sich erfolgreich durchzusetzen. er muss brauchbarkeit, wenn nicht gerade erzeugen, doch zu tage kommen zu lassen, sich ihrer bewusst zu werden. Eine art klugheit tritt allzuoft an die stelle der macht und ist wohl der sicherste beweis ihrer abwesenheit oder der beweis des bewusstseins ihrer abwesenheit. Klugheit wuerde denn angebracht um diese bloesse zu decken innerhalb eines organismus wo ein teil die rolle zu befehlen, ein anderer die die zu gehorchen innehaette. also rollenverteilung als funktion des organismus. besetzung. ein kluger mensch laesst immer spueren wem er seine macht schuldig ist indem er darunter zu leiden scheint. seine heimlichste aufgabe sei sich von diesem leid vollstaendig zu befreien um seine macht ruhig auszukosten, nur nichts davon ahnen lassen!
Monday, December 10, 2007
Nur nicht zu feinspuerig werden, sonst gewoehnt sich man daran immer rastlos irgendeine spur auftreiben zu lassen, was sicher zu verstoerungen fuehrt: dem unbewussten das seine und die absolute macht der eingefahrenen gleise richtig abschaetzen zu koennen...
Zur zeit Ehen in Philippsburg.
Zur zeit Ehen in Philippsburg.
Tuesday, December 04, 2007
Ich bin in der zeit des tiefen erlebens. Ich segele sehr hart am wind. alles widerfaerhrt mir. Es ist was hartnaeckiges das dauert.
Saturday, December 01, 2007
Aber was heisst sich von jenen quaelerein befreien? bloss das gefuel entfernen oder mit einem anderen ersetzen? wie man ein machtgefuel erzeugt oder von irgendwelchem ableitete? sich einem etwas ausetsetzen sei gewiss was anders als die bewusste wahrnehmung dieses etwas, oder? etwas wird wohl bewust wahrgenommen. ob man von diesem bewussten standpunkt aus einen entschedende positive registrierung dieses etwas leisten konnte? ob man mit einem machtgefuehl sehr vieles durchmachen konnte? wenn man eine leistung positiv abschaetzen duerfte, und deshalb sich ein entprechendes gefuehl daraus leitet, wem profitiert dieses letzte? cui bono? einEM ich gefuehl? der einuebung dessen?
