Tuesday, November 27, 2007

Befehlen als zauberkunst: Das gerhorchen erscheint immer in begleitung eines unermesslich sicheren gefuehls als das was man hat durch das befehlen aber dafuer erzeugt dieses letzte weiterhin das gefuel der ueberlegenheit. Zu recht? Es wird durch das gehorchen ein sicheres gefuehl erzeugt. Man leistet gerhosamkeit indem man befehlen ausfuert, indem man handelt ohne von zweifel geplagt zu werden oder in hinsicht auf einer verbindlichen verantwortlichkeit ruecksicht nehmen zu muessen. Ein weitaus festerer boden als der auf den der befehlenden sich in aller scheinbaren bequemlichkeit bewegen muesse. Nur ausser einer bisschen uebelkeit dabei nichts merken lassen! Denn weniger ueberzeugend als diese wirkt heutzutage das rauschvolles auskosten des ueberlegenheitsgefuehl das einer sich goennt von der wahrnehmung gehorcht zu werden. Der befehlende muss auf der hut sein dieser vorstellung keinen anlass zu geben: der gehorchender will instinktiv alle bodensicherheit auf seiner seite haben, er ist deren bis einen fast krankhaften punkt sehr eifersuechtig. Denn befehlswerweigerung (gesehen in dieser hinsicht als gefuehlsverweigerung) scheint sich ihm ebenso vernueftig zu begruenden als die blinde gehorsamkeit. Einer hat zu leiden waerend ein anderer schwitzen muss.

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